Vize-Europameisterschaft für das Quintett der TG Neuss

Du betrachtest gerade Vize-Europameisterschaft für das Quintett der TG Neuss

Nr. 10 Ulli Schmidt, 4 Ute Seifert, 6 Ute Hoffmann, 13 Skippy Haladyn, Coach Angela Krings

Silbermedaille und damit Vize-Europameisterinnen für das Quintett der TG Neuss

Die 13. Maxi Europameisterschaft der FIMBA fand vom 27.06. bis zum 07.07.2026 in Athen statt. Ein inzwischen riesiger Event mit 199 Mannschaften aus 21 europäischen Ländern sowie mit Teams aus 13 Gastnationen aus aller Welt in den Altersklassen 35+ bis 65+(F)/80(M).

Mit dabei im Team von Germany A die vier Spielerinnen Ute Hoffmann, Ute Seifert, Karin Haladyn, Ulli Schmidt und Coach Angela Krings, die auch in der Damen 4 der TG Neuss zusammenspielen. Sehr intensiv hatten sich die fünf – neben zwei Trainingswochenenden – auf diesen Event vorbereitet. Über die Saison wurden wöchentliche Trainingseinheiten und Meisterschaftsspiele in der Bezirksliga absolviert und auch der regelmäßige Besuch eines Fitnessstudios stand auf dem Programm. Bestens vorbereitet brachen sie mit ihrer Mannschaft Germany A Richtung Griechenland auf, hatten sie doch dort im Jahr 2013 als Vize-Weltmeister in Thessaloniki die Erfolgsgeschichte dieser tollen Mannschaft begonnen.

In Athen trat das Team als Titelverteidigerinnen der Altersklasse 65+ an, in der fünf Teams gemeldet hatten. Der Spielmodus ergab für die Vorrunde, dass jeder gegen jeden spielte, wobei die Mannschaft gegen die USA (37:27) und Germany B (40:30) gewann, jedoch gegen die Letten (27:32) und Chile (48:50) das Nachsehen hatten. Im hart umkämpften Halbfinale, in dem beide Deutsche Teams aufeinandertrafen, gab es einen denkbar knappen Sieg (22:20). Leider verletzte sich hier eine weitere Spielerin des Teams am Knie und fiel auch für das Finale am darauffolgenden Tag aus. Im Endspiel kam es erneut zum Aufeinandertreffen gegen die Lettinnen, die ausgeruht und mit einer Partie weniger in den Knochen, bereits für das Spiel um Gold gesetzt waren. Wer jedoch glaubte, dass das Team Germany A sich davon beeindrucken ließ, sah sich getäuscht. Frenetisch angefeuert, von vielen deutschen Fans, kämpfte das ersatzgeschwächte Team bis zum Schluss. Knapp zwei Minuten vor Schluss stand es 34:34 und trotz Ballbesitz und einer Auszeit in den letzten 20 Sekunden, reichten die Kräfte nicht mehr, um den Ausgleich oder sogar den knappen Sieg zu erzielen. Eine tolle kämpferische Leistung aller deutschen Spielerinnen, die als Sieger der Herzen stolz ihre Medaillen entgegennahmen. Besonders hervorzuheben sind jedoch auf Neusser Seite alle vier Spielerinnen, von denen sich zwei nach schweren gesundheitlichen Rückschlägen wieder auf den Basketballcourt zurückkämpften. Extrem gefordert und mit unglaublichem kämpferischen Einsatz spielten Ute H. und Ulli selbst noch im Finale über 30 Minuten und zeigten über das ganze Turnier eine unglaublich starke Leistung, die kaum zu toppen ist.

Angela Krings

> DBB-Bericht Maxi-Basketball-Europameisterschaft 2026 in Athen <